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Großer Vergleichstest: Mega Drive kontra Super Famicom

Kommentare (Anzahl: 7)
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Name: Retro-Nerd    Beiträge: 249 06.09.2010 um 22:18:04 Uhr
Der SNES Soundchip (eigentlich mehr ein Co-Prozessor) samt Sony DSP ist eher einer Ferrari auf 3 Zylindern. Die 64KB sind eine echte Bremse. Spätere Spiele wie Tales of Phantasia umgehen das Limit, da dort die Samples gestreamt werden können (on-the-fly).

Trotz klingt das nicht so kristallklar wie z.B. der Amiga. Auch deshalb klingen einige MD Spiele deutlich klarer als die SNES Versionen. Ich sage nur Cannon Fodder.
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Name: ave    Beiträge: 12 06.09.2010 um 22:11:15 Uhr
Wobei ich ehrlich gesagt finde, dass mir gerade der Sound der frühen Arcade-Ports beim Mega Drive besonders gut gefällt. Das betrifft die Toaplan-Ports Tatsujin, Hellfire, Zero Wing, Kyuukyoku Tiger, Wardner no Mori und Daisenpuu. Knarzig und kristallklar! Auch andere Shooter und Action-Games aus der Spielhalle profitierten IMO manchmal von der Mega Drive-Portierung, die den Sound auf klare Klänge reduzierte.
Natürlich gab es auch die Totalausfälle, auf die vermutlich auch eher angespielt wird. :S
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Name: NegCon (Admin)    Beiträge: 1.223 05.09.2010 um 23:41:59 Uhr
Original von Sonic
Ich habe auch den Eindruck, dass die Programmierer mit der Zeit immer besser mit der jeweiligen Schwäche der Konsolen zurechtgekommen sind und sich gewissermassen immer mehr angenähert haben. Beim SN haben die ersten Ballerspiele stark geruckelt, dann wurde es, sei es durch Spezialchips oder Erfahrung der Programmierer immer besser. Beim MD finde ich viele der in der Anfangszeit der Konsole entstandenen Spiele ziemlich farblos und düster. Auch dies wurde immer besser, siehe bspw. Dynamite Headdy, Flink oder Ristar. Und der Sound klingt bei den ersten MD-Modulen im Gegensatz zu späteren noch sehr blechern.

Jupp, mit der Zeit wurden die Schwächen mehr oder weniger "wegprogrammiert", wobei ich finde, dass man beim MD manchmal im direkten Vergleich schon noch merkte, dass die Farbpalette etwas eingeschränkter war als beim SNES und der Sound manchmal auch nicht ganz so gut klang. Großen Einfluss auf das Gameplay bzw. Spielspaß hatte das aber sowieso nicht und damals gab es auch noch mehr Exklusivtitel bzw. Exklusivversionen, da konnte man ohnehin schlecht vergleichen. Eigentlich wurde ja auf beiden Systemen am Schluß das bestmögliche rausgeholt, hatte ich zumindest den Eindruck.
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Name: Sonic    Beiträge: 68 05.09.2010 um 19:43:00 Uhr
Ich habe auch den Eindruck, dass die Programmierer mit der Zeit immer besser mit der jeweiligen Schwäche der Konsolen zurechtgekommen sind und sich gewissermassen immer mehr angenähert haben. Beim SN haben die ersten Ballerspiele stark geruckelt, dann wurde es, sei es durch Spezialchips oder Erfahrung der Programmierer immer besser. Beim MD finde ich viele der in der Anfangszeit der Konsole entstandenen Spiele ziemlich farblos und düster. Auch dies wurde immer besser, siehe bspw. Dynamite Headdy, Flink oder Ristar. Und der Sound klingt bei den ersten MD-Modulen im Gegensatz zu späteren noch sehr blechern.
1x editiert. Zuletzt am 05.09.2010 um 19:46:56 Uhr Zitieren

Name: NegCon (Admin)    Beiträge: 1.223 05.09.2010 um 18:03:21 Uhr
Original von Retro-Nerd
Richtig, da mußte Nintendo ordentlich mit zusätzlichen Chips nachhelfen um die schwache CPU zu entlasten. Die frühen SNES Spiele sahen teilweise auch echt übel aus, Gradius III war da schon ein gutes Bespiel. Echte Profis wie Compile (Super Aleste) konnten aber auch ohne extra Chips die Konsole gut ausreizen/programmieren.

Ist ja heute wie damals so, dass oft getrickst wird, um scheinbar unglaubliche Grafik oder eine hohe Framerate aus einer Konsole rauszukitzeln. Bei den alten Spielen würde mich oft schon interessieren, was sich die Entwickler haben einfallen lassen um ein Spiel ordentlich lauffähig zu machen.
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Name: Retro-Nerd    Beiträge: 249 05.09.2010 um 17:18:01 Uhr
Richtig, da mußte Nintendo ordentlich mit zusätzlichen Chips nachhelfen um die schwache CPU zu entlasten. Die frühen SNES Spiele sahen teilweise auch echt übel aus, Gradius III war da schon ein gutes Bespiel. Echte Profis wie Compile (Super Aleste) konnten aber auch ohne extra Chips die Konsole gut ausreizen/programmieren.
1x editiert. Zuletzt am 05.09.2010 um 17:18:30 Uhr Zitieren

Name: NegCon (Admin)    Beiträge: 1.223 05.09.2010 um 17:09:52 Uhr
Irgendwie hat man die Schwächen des Super Nintendo spätestens nachdem die Hälfte der damaligen 16-Bit-Konsolengeneration um war, richtig gut in den Griff bekommen. Da haben wohl auch die Spezialchips in den Modulen stark dazu beigetragen und wie man im Artikel lesen kann, hätte damals wohl auch niemand erwartet, dass einmal sowas wie "StarFox" auf dem SNES möglich wäre... tja SuperFX-Chip machte es möglich.
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