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Mortal Kombat Trilogy (Nintendo 64)
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Boxarts
US-NTSC (Front)
Ø Wertungen
53% (1 Mag)
76% (2 User)
Infos
Genre: Beat 'em Up
Entwickler: Midway
Datenträger: 64 MBit (Modul)
Publisher:  
Japan:
USA:
Europa:
Nicht erschienen
Midway
GT Interactive
Release:  
Japan:
USA:
Europa:
Nicht erschienen
31. Oktober 1996
14. März 1997
   
Sprache (dt. Release):
Englisch
Sonstiges:
---
 

Spiele die ebenfalls dem "Mortal Kombat"-Franchise angehören:

Beschreibung (Verpackungstext)
This Game Is On FIRE!

Shao Kahn's final attempt to control the earth is upon us...

  • 26 immediately playable characters plus 4 hidden characters!
  • The new Aggressor Kombat Mode arms the quick and merciless with more strength and power to inflict heavy, damaging combinations!
  • Over 30 moves and "-Alities" never seen in the arcade!
  • New Brutalities let you pound opponents 'til they explode!
  • New 3-on-3 Kombat Mode delivers a marathon fight-to-the-finish!
  • 7 humiliating Stage Fatalities that send defeated opponents plummeting out of the arena to a grizzly death!

...You have no choice. Defeat Kahn's deadly Warriors or die trying.

Screenshots (Anzahl: 3) und YouTube-Video

YouTube-Video vorhanden: » Anzeigen « +
Zeitschriftenscans

Kommentare (Anzahl: 13)
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Name: Karmakind235    Beiträge: 107 16.05.2016 um 15:43:22 Uhr
Die Playstation-Version habe ich vor kurzem relativ billig bei einem Videospielhändler geschossen, war nach Final Fantasy 13 eine nette Abwechslung . Hatte es vor Ewigkeiten schon mal und hab's dann verkauft.
Naja, ich kann Moonstone nur zustimmen, das Spiel ist meiner Meinung nach nicht gut gealtert. Es stehen zwar um die 30(!) Kämpfer der ersten drei MK-Teile zur Auswahl und es gibt auch viele Geheimnisse zu entdecken. Dennoch kam bei mir schnell Frust auf, den ab dem vierten oder fünften Kampf werden die Gegner unglaublich schwer. Man versucht sie zu treffen, und sie hauen einem eine Combo um die Ohren, die schnell um die 30% der Energieleiste abzieht Das zwei- bis dreimal und man ist tot. Diese Combos selber zu lernen, sorry da fehlt mir einfach die Fingerakrobatik, darauf habe ich keine Lust mehr. Dazu kommen die sogenannten Endurance-Matches, in denen man pro Runde sogar gegen zwei Gegner kämpft. Naja mir doch egal, wozu gibt's denn Action Replay Codes .
Zu zweit ganz kurzweilig, aber es gibt einfach viele und bessere Alternativen. Wenn man die (teilweise wirklich billigen) Fatalitys und Endsequenzen gesehen hat, bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig, um das Spiel aus der Masse der 0815-Prügler zu heben.
Für mich trotzdem ein Kulttitel, wenn man den hat, braucht man die restlichen (2D)MK-Titel eigentlich nicht mehr, denn hier sind ja fast alle Kämpfer und Finisher versammelt.

Die Diskussion, ob Videospiel- und Computermagazine unabhängig sind/ waren, finde ich interessant. Ich habe die Total! damals sehr gerne gelesen, sie kam auf jeden Fall "unabhängiger und ehrlicher" vor als z.B. die Fun Vision oder die N-Zone. Trotzdem müssen die sowohl die Spielehersteller als auch die Magazine GELD verdienen. Anders als in den heutigen Internetzeiten, wo jeder meist ungefragt und kostenlos sowie umsonst seine Meinung rausposaunt, war es damals gar nicht so einfach Informationen zur Qualität neuer Spiele zu bekommen... 
Es gab damals den Test in der Total! zu Super Mario World 2, welches mit einer 1+(!) bewertet wurde. Dazu stand im Bericht, dass die Redaktion eingeladen war, sich bei Nintendo die geheim gehaltenen Knallerspiele SMW2 und DKC2 anzuschauen und Bilder zu machen. Natürlich war SMW2 ein tolles Spiel aber so unglaublich war's nun auch nicht. Vielleicht ein Fall von "embedded journalism" im Videospielbereich.
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Name: Moonstone    Beiträge: 66 19.01.2013 um 22:13:04 Uhr
Alle Mortal Kombat Titel in 2D nach Mortal Kombat II waren enttäuschend. Ebenso Mortal Kombat Trilogy.

Ganz ehrlich: Man spielt Mortal Kombat, weil man sehen will wie am Ende einer durch den Fatality-Move gekillt wird.

Zugegeben, der grafische Stil war bei MK immer charakteristisch und die Musik war bei allen 2D-Teilen der Serie super, aber das Gameplay...deswegen hat wohl niemand zu MK gegriffen. Dafür gab es die Street Fighter II-Serie. Ohne die Fatalities hätte MK niemals diese Aufmerksamkeit bekommen.

Die Fatalities in Teil I und ganz besonders in Teil II waren wunderbar blutrünstig und unterhaltsam, aber bei Mortal Kombat Trilogy einfach nur lieblos und langweilig.

Die Enthauptungen sehen aus, als wären sie mit Paint erstellt. Bei Fatalities bei denen der Torso abgetrennt wird, schweben neben den Beinen, je nach Spielfigur die Hände in der Luft. Paint die Zweite. Ich erwarte keinen Realismus, sondern die MK-typische comicartig überzogene Gewalt, die man sowieso nicht ernst nehmen kann. DANN aber mit Liebe zum Detail.

Wo sind die Animationen von rollenden Köpfen etc. geblieben, die in den Vorgängern kein Problem waren? Warum wurden starke Fatalities einiger Charaktere durch totlangweilige neue ersetzt? Hier wirkt alles schnell und voller Desinteresse zusammengeschustert und Mortal Kombat wurde seiner größten Stärke beraubt.     

Ab Mortal Kombat 4 ging es wieder bergauf, auch wenn Mortal Kombat II für mich DER TEIL der Serie bleibt.
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Name: ShadowAngel    Beiträge: 814 21.08.2011 um 14:36:38 Uhr
Original von 7thGuest

Ich habe mich lediglich über die Bezeichnung der Total! als "hauseigenes Spielemag" gewundert, welche sie in eine Reihe mit in erster Linie vom Konsolenhersteller beeinflussten Publikationen wie etwa der bereits erwähnten Nintendo Fun Vision stellt.

Leider muss ich gerade alles mehr oder weniger aus dem Gedächtnis schreiben, da mein Magazinarchiv zuhause im Schrank oder auf dem PC ist, hier im Urlaub hab ich das natürlich nicht dabei    allerdings stimmt es schon, das die Total! nicht mit der Fun Vision zu vergleichen ist, die fand am Ende ja doch jedes Spiel toll, egal wieviel Kritk es gab.

Ich kann mir vorstellen, das der Spielemagazinemarkt zumindest hier in Deutschland maximal bis Ende er 80er wirklich unabhängig war. Die ASM der ersten 3-4 Jahre gibt mir zumindest diesen Eindruck, das die Redakteure schreiben konnten was sie wollten (und das auch taten), genauso wie es bei der alten Telematch wohl auch der Fall war. Aber danach wurde das alles 'professioneller' und der Spielemarkt wurde immer größer und mächtiger. Wie gesagt: Sobald es um das große Geld geht...

Original von 7thGuest
Dass der Amiga Joker in diesem Zusammenhang genannt wurde, habe ich (vielleicht fälschlicherweise) so gedeutet, dass auch hier eine vom Hardwarehersteller gelenkte Berichterstattung vermutet würde, was bereits hinreichend diskutiert wurde.

Möglich wäre das aber durchaus. Ich kann mir schon vorstellen, das Commodore zum Ende hin, als es mit dem Amiga steil bergab ging, die Magazine dazu anhielt eine positivere Berichterstattung zu bringen.
Gerade beim Amiga Joker ist es schließlich doch auffällig, das die Editorials der letzten 2 Jahrgänge (1995, 1996) sehr von Propaganda und Durchhalteparolen durchzogen waren. Nach dem Motto "Licht am Ende des Tunnels", "Es kommen immer noch viele tolle Spiele raus", "2 gute Spiele pro Monat sind genug", "Der Amiga wird weiter leben" usw. 
Bei der Amiga Games war es recht genauso, auch da wurde in den Editorials sehr übertrieben positiv berichtet und das im Jahr 1996 auf der CeBit die Menschenmassen zu den Amigaständen strömten und den PC links liegen liesen glaubt ja wohl niemand.


Original von 7thGuest
Dem kann ich mich nur anschließen, ShadowAngel. Siehe auch folgende meiner früheren Kommentare:
http://www.ninretro.de/game-10-1158.html
http://www.ninretro.de/game-7-559.html

Das sind natürlich zwei gute Beispiele, zumal ich damals auch auf die positiven V-Rally "Tests" reingefallen bin 

Das Redakteure, gerade im Printbereich, Spiele sowieso nicht richtig testen, ist ja auch klar. Sie selbst betonen in Interviews (siehe die bei Kultboy etwa) immer wieder, das die meiste Arbeitszeit für andere Dinge draufging - Artikel schreiben, Firmen anrufen, Nachrichten sammeln, dann kamen die Messen dazu.
Wie ein Redakteur es dann schaffen will, 3-4 Spiele im Monat durchzuspielen (alles andere reicht einfach nicht für einen Test - Man kann nicht ein Spiel zu 1/3 spielen und dann einen Test darüber schreiben) und dann noch darüber zu schreiben habe ich noch nie verstanden. Gerade wenn es dann zu monströsen Rollenspiele mit 100-150 Stunden Spieldauer geht - Niemand der noch nebenbei andere Dinge zu erledigen hat und ein Privatleben hat, kann etwa ein Dragon Age Origins in einem Monat komplett und 100% durchspielen.
Das zeigt sich dann eben in Testberichten, wo augenscheinlich nur eine oder 2 Stunden gespielt wurden, wo viele inhaltliche Fehler sind oder Dinge gar erfunden wurden.
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Name: SP1282    Beiträge: 704 21.08.2011 um 13:16:22 Uhr
...oder falsche Kundenrezensionen auf Amazon und anderen Seiten...

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu sagen, dass die meisten Verlage einen direkt und unverblümt dazu auffordern, zwecks "Verkaufsförderung" dafür zu sorgen, dass das eigene Werk von so vielen Freunden und Bekannten wie möglich mit 5 Sterne-Wertungen und/oder positiven Kommentaren versehen wird.
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Name: 7thGuest    Beiträge: 405 21.08.2011 um 10:57:32 Uhr
Dem kann ich mich nur anschließen, ShadowAngel. Siehe auch folgende meiner früheren Kommentare:
http://www.ninretro.de/game-10-1158.html
http://www.ninretro.de/game-7-559.html

Ich habe mich lediglich über die Bezeichnung der Total! als "hauseigenes Spielemag" gewundert, welche sie in eine Reihe mit in erster Linie vom Konsolenhersteller beeinflussten Publikationen wie etwa der bereits erwähnten Nintendo Fun Vision stellt. Dass der Amiga Joker in diesem Zusammenhang genannt wurde, habe ich (vielleicht fälschlicherweise) so gedeutet, dass auch hier eine vom Hardwarehersteller gelenkte Berichterstattung vermutet würde, was bereits hinreichend diskutiert wurde.

Letzten Endes stelle ich also fest, dass unsere Ansichten wohl gar nicht so weit auseinander gehen, wie anfangs gedacht. 
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Name: PaffDaddy    Beiträge: 153 20.08.2011 um 22:07:58 Uhr
Danke.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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Name: ShadowAngel    Beiträge: 814 20.08.2011 um 21:22:33 Uhr
Original von 7thGuest

Der Amiga Joker war Deiner Ansicht nach also auch nicht unabhängig. Wer beeinflusste denn dessen Berichterstattung? Commodore? Unwahrscheinlich. Denn mangels eines im Konsolenbereich üblichen Lizenzverfahrens verdienten die Hersteller der Heimcomputer nicht an den Softwareverkäufen.

Die simple Antwort ist: Die Publisher der Spiele natürlich.
Wer ernsthaft glaubt, das die Magazine ihre ehrliche Meinung äußern und Wertungen unabhängig vergeben, muss schon arg naiv sein.
Einerseits gab es und gibt es genug Geschichten dazu, es ist ja seit Jahren bekannt, das etwa Electronic Arts sehr aggressiv auf negative Wertungen reagiert (Entzug von Werbung, kein verschicken von Testmustern) und zuletzt gab es die Duke Nukem Forever Geschichte wo 2K Games damit drohte, man werde sich weitere Schritte überlegen, gegen jene Publikationen, die DNF mit schlechten Wertungen abstraften.
Andere Beispiele habe ich hier schon an anderer Stelle geäußert: Driv3r Skandal, Kane & Lynch Gamespot Skandal und wo hier der Amiga Joker erwähnt wurde, die hatten genug krude Wertungen die darauf schließen lassen, das eine Wertung gekauft wurde.
Ein weiteres Beispiel ereignete sich bei 4Players und PC Powerplay um Gothic 3. Beide haben das Spiel recht negativ bewertet, während alle anderen Magazine auf den Hypetrain sprangen. Das Ende vom Lied war, das JoWood erstmal erklärte, das 4Players und PC Powerplay keine Testmuster mehr erhalten, weil sie dem Publisher durch die schlechten Wertungen einen finanziellen Schaden erleiden würde und mit weiteren Schritten wurde auch noch gedroht.
Dazu gibt es einen recht ausführlichen Artikel:
http://www.gamesaktuell.de/Gothic-3-PC-53240/Specials/Die-Akte-Jowood-721480/
Es ist logisch, das viele Magazine bzw. Verlage solchen Geschichten lieber aus dem Weg gehen und deshalb so bewerten, das die Publisher zufrieden sind.

Das der Joker-Verlag in solcher Hinsicht aktiv war, konnte man auch öfter mal lesen. Michael Labiner schreibt etwa recht ausführlich und offen im Editorial des PC Jokers Ausgabe 2/98 über die Praktikten der gekauften Wertungen und Exklusivtests - wobei er natürlich schreibt, das so etwas nur die Konkurrenz macht und nicht der Joker (wer's glaubt)
Auch das Interview, das Michael Labiner seinerzeit mal im Chat einer Amiga Joker Fanpage gab, spiegelte den Eindruck wider, das es in dieser Branche alles andere als fair und sauber zugeht, sondern solche Praktiken eher an der Tagesordnung sind.

Genauso ist es doch auch fragwürdig, wie etwa Exklusivtests zu Stande kommen: Warum sollte ein Publisher ernsthaft auf Werbung verzichten (Testberichte sind ebene auch Werbung bei guten Wertungen) und ein Spiel nur einem Magazin zugänglich machen? Noch merkwürdiger wird es, wenn ein Magazin in seiner Erstausgabe solch einen Exklusivtest eines erwarteten Spiels hat, was, wenn das Magazin ein Flop ist und es niemand liest? (Beispiel ist die Erstausgabe der Gamestar mit dem Hexen 2 Exklusivtest) Glaubt ernsthaft, das ein Publisher hergeht und sagt "Och, ihr seid ein neues Magazin, wir sind mal so lieb und geben euch ein Exklusivreview als Starthilfe" - das läuft so vielleicht in einer Traumwelt ab, aber nicht im Kapitalismus wo es nur darum geht möglichst viel Geld zu scheffeln.

Heutzutage ist es auch sehr erstaunlich, das gerade die gehypten und so genannten "AAA"-Titel generell auch die erwarteten Topwertungen erhalten und sich die Magazine (ob Print oder Online) so gut wie nie wertungstechnisch unterscheiden. Alle Redakteure fanden also etwa Call of Duty: Black Ops super, während ein Großteil der Spieler von diesem Titel arg enttäuscht war und die Kritik aus der Community, gerade was den Online Multiplayer anging, extrem laut war.

Genauso ist es etwa mit EA Sports Titeln. Manche Magazine behaupten, sie würden Sequels, die kaum oder gar keine Neuerungen mit sich bringen, abwerten. Aber die EA Sports Spiele bekommen immer Topwertungen, selbst wenn der Redakteur schreibt "Würde im Hauptmenü nicht die Jahreszahl stehen, würde ich denken den Vorgänger zu spielen".
Ich glaub das war beim Fussball Manager 09 oder 10, wo Heiko Klinge geradezu das weinen anfing und sich entschuldigte, das er seinem Lieblingsspiel (eigentlich ein Tabu, objektivität mag es nicht geben, aber wenn jemand sein Lieblingsspiel testet, kann eigentlich nur ein verzerrtes Bild als Fazit rauskommen) nun ein paar Prozent (ich glaube es waren 2) abziehen müsse.
Am Ende bekam das Spiel trotz tonnen von Bugs (die schon seit mehreren Jahren auch in den Vorgängern so zu finden waren) und der Tatsache, das es auch nach 4 Patches nicht richtig funktionierte, noch eine sehr hohe 80er Wertung und einen Award oben drauf.


Original von 7thGuest

Welche Publikationen waren Deiner Auffassung nach denn tatsächlich unabhängig? Gab es da überhaupt welche, oder stehst Du dem geschriebenen Wort generell misstrauisch gegenüber?

Wirklich unabhängig war und ist kein Magazin, das Werbungen von Publishern abdruckte und für Spiele warb. Denn wie gesagt, ein entzürnter Publisher kann schnell mal davon abgesehen haben, wegen einer schlechten Wertung einem Magazin einen Werbeplatz zu kaufen.
Natürlich sind die "offiziellen" Magazine immer die extremsten Beispiele. Ob Sega Magazin, offizielles Playstation Magazin und wie sie alle hießen, das waren immer recht peinliche Blätter die alles super fanden.
Bei den anderen kann man aber schon auch beobachten, das nicht immer alles mit rechten Dingen zuging. Wie gesagt: Gerade gehypte Spiele waren am Ende doch immer super (Bis auf Rise of the Robots, aber da wären wir dann wieder beim Amiga Joker  )
Die Gamers etwa fand generell jedes Sonic Spiel super, da gab es immer die Noten 1 und 2 (Die Ausnahme ist Sonic Chaos). Selbst das keinesfalls gute Sonic Spinball bekam eine 1- als Wertung, obwohl die Einzelwertungen (Grafik 2, Sound 3+, Gameplay 2+ Dauerspaß 1-) solch eine Wertung wohl kaum zulassen sollten (abgesehen davon, das die "Dauerspaß" Wertung eher ein Witz ist).

Übrigens ist das Thema "Gekaufte Testberichte" kein exklusives Thema des PC/Videospielemarktes.
In jedem Bereich werden Testberichte gekauft. Ich habe vor längerer Zeit mal durch Zufall einen Artikel auf einer Webseite über Fahrräder gelesen, wo es um gekaufte Tests in Fahrradmagazinen geht auf der Grundlage, das diese Magazine Fahrräder oft sehr gut und kritiklos bewerten, während diese Räder bei der Stiftung Warentest dann mit einer langen Mängelliste durchfallen.

Es ist im Prinzip das gleiche wie gekaufte "Lobartikel" (Zum Beispiels als letztes Jahr rauskam, die Süddeutsche Zeitung würde Leute bezahlen, damit sie auf Blogs und Foren lobende Artikel für die iPod-App der SZ schreiben) oder falsche Kundenrezensionen auf Amazon und anderen Seiten (Das ist ja allgemein bekannt, ein aktuelles Beispiel dafür waren gefälschte Kundenrezensionen die von einem JoWood Mitarbeiter zu Gothic 4 bei Amazon verfasst wurden)

Betrogen wird überall und das ist normal, sobald es um viel Geld geht.
1x editiert. Zuletzt am 20.08.2011 um 22:39:19 Uhr Zitieren

Name: PaffDaddy    Beiträge: 153 20.08.2011 um 16:33:24 Uhr
Ich stehe dem geschriebenen Wort generell mistrauisch gegenüber.
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Name: 7thGuest    Beiträge: 405 20.08.2011 um 15:06:44 Uhr
Angesichts dessen, dass Du doch so große Zweifel an der Unabhängigkeit der Total! hegst, drängt sich die Frage auf, wieso Du den Wikipedia-Artikel zitierst, dessen Autoren offenkundig die gegenteilige Meinung vertreten. Im Übrigen kann man die Aufzählung der Zeitschriften dieser Redaktion(en) um die Gambler (Name der Gamers im selbst gegründeten X-plain-Verlag) und die PlayStation Power/Play the Power ergänzen.

Der Amiga Joker war Deiner Ansicht nach also auch nicht unabhängig. Wer beeinflusste denn dessen Berichterstattung? Commodore? Unwahrscheinlich. Denn mangels eines im Konsolenbereich üblichen Lizenzverfahrens verdienten die Hersteller der Heimcomputer nicht an den Softwareverkäufen.

Welche Publikationen waren Deiner Auffassung nach denn tatsächlich unabhängig? Gab es da überhaupt welche, oder stehst Du dem geschriebenen Wort generell misstrauisch gegenüber?
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Name: PaffDaddy    Beiträge: 153 20.08.2011 um 14:02:18 Uhr
Die Total (eigene Schreibweise TOTAL!) war ein unabhängiges Magazin, welches sich mit den Videospielsystemen von Nintendo befasste. Es erschien monatlich im Zeitraum vom Juni 1993 bis Dezember 2000 zu zuletzt Einzelverkaufspreisen von 6,80 DM. Große Teile der Redaktion waren redaktionell auch verantwortlich für die Videospiel-Magazine Gamers, die ehemalige deutschsprachige Gamepro (die mit der heutigen GamePro des IDG-Verlags redaktionell nichts zu tun hat) und Next Level. Keines der Magazine befindet sich mehr in Produktion.


jojo, "unabhängig" *g
so wie der Amiga Joker und co. .
1x editiert. Zuletzt am 20.08.2011 um 14:03:21 Uhr Zitieren

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