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Mars Matrix (Dreamcast)
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Boxarts
US-NTSC (Front)
Ø Wertungen
70% (1 Mag)
71% (1 User)
Infos
Genre: Shoot 'em Up
Entwickler: Takumi
Datenträger: 1 (GD)
Publisher:  
Japan:
USA:
Europa:
Capcom
Capcom
Nicht erschienen
Release:  
Japan:
USA:
Europa:
9. November 2000
30. April 2001
Nicht erschienen
   
Sprache (dt. Release): Nicht erschienen
Sonstiges:
---

Beschreibung (Verpackungstext)
Half a century has passed since the colonization of Mars. Life on the red planet is productive and peaceful. Earth has placed the Mars Development Agency (MDA) in control of Mars' selfgoverning sectors, yet retains a tight grip on its colony. Without warning, an ominous transmission is received on Earth declaring Martian independence and all contact with Mars is lost. Now, the threat of war with Mars has Earth seeing red. Massive fleets of experimental, yet very powerful new fighters are on their way to Mars on a mission that could escalate into inter-planetary war.

  • Earn valuable sterns for your mission: continues, faster recovery times, strategy tips and new parts for your ship.
  • 3 chaotic modes of shooting action and powerful new weapons.

Screenshots (Anzahl: 0)
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Zeitschriftenscans
Video Games 2/01
by niche

Kommentare (Anzahl: 17)
Gastkommentar schreiben
Name: PatrickF27    Beiträge: 103 28.11.2011 um 17:26:20 Uhr
Was mir -nicht nur hier- aber eben auch an diesem Testbericht- immer wieder mißfällt ist das Gerede von wg. mit soundsoviel Credits kommt man bis Level 3. Hier wird einfach nicht klar vermittelt, das der Reiz eines Shoot'em ups die Beherrschung des Spiels ist, also ein 1CC. Und Credit-Feeding nimmt nun mal jeglichen Reiz des Spiels. Dann hat man es wirklich in ner halben Stunde gesehen und kann es in die Tonne kloppen.
1x editiert. Zuletzt am 28.11.2011 um 17:31:03 Uhr Zitieren

Name: Karsten    Beiträge: 26 28.11.2011 um 15:17:20 Uhr
Das Argumement dass englische Magazine qualitativ deutlich über dem deutschen Durchschnitt liegen ist nicht zu bestreiten. Weil ich mit der deutschen Spiele-Presse aber groß geworden bin liegt sie mir aber natürlich viel mehr am Herzen. Wenn ich mal in London bin renne ich auch immer gleich zum Kiosk und kaufe mir die RETRO GAMER und so weiter. Aber obwohl das so ist habe ich kein Abo von irgendeinem englischen Magazin, weil ich sie mir eher als besonderen Luxus aufheben will. Für mich ist da weniger mehr.

Früher (Achtziger, Neunziger) war englisches Material für mich leider (fast) unerreichbar. Nein Moment: Ich habe mir mal in Dubai eine ELECTRONIC GAMING MONTHLY gekauft. Das war 1997. Von der Ausgabe habe ich aber auch wirklich jedes Wort gelesen und kann manches heute noch auswendig.

"Mortal Kombat 4: Not a very good game but it has it's moments"    ... unvergesslich ..

Der Bruder meiner damaligen Freundin hat das Teil dannach auch am Bahnhofskiosk regelmäßig bestellt. Da hab' ich manchmal mitgelesen (fast vergessen).

Jo, aber wie schon erwähnt: Die deutsche Presse ist einfach mehr meine Heimat. Klar spricht das nicht im geringsten für irgendeine Form von inhaltlicher Qualität... weiss ich auch. Was beim Besuch von NINRETRO für mich aber GANZ klar im Vordergrund steht ist Nostalgie (buuuh!) und Authentizität (yeah!). Und beides fängt für mich im Bereich Telespielheftchen mit V an und endet mit IDEO GAMES.

Karels, Schädle und co. haben den Journalisten auch nicht hauptberuflich gemacht. Karels ist an der Uni als Dozent rumgeturnt Wolfgang stand irgendwo in der Kombüse... etc. Ich kann mir zumindest gut vorstellen dass so mancher Brite komplett im Dienste des geschriebenen Wortes stand. Aber je intensiver ich (im Rahmen dieser Diskussion) darüber nachdenke: Die VG hat wirklich den Charme von sagen wir mal einer Klassenfahrt von Spiele-Freaks. Dabei waren die Jungs aber mit ordentlich Vollgas unterwegs und haben zumindest eine gehörige Portion Enthusiasmus unter den vielen Videospielbegeisterten verbreitet.

Außerdem: Wenn ich ein Spiel haben wollte, dann hab' ich mir es sowieso geholt, weil ich wie wohl viele andere auch immer wusste was ich wollte. Zudem mag ich speziell den Ralph so, weil der mir SNK und das NEOGEO präsentiert hat. Das bewerte ich als (persönlichen) Glücksfall. (btw: Übermorgen kommt mein KING OF FIGHTERS XIII  !!Juhuu!!)

Wenn sich ein an klassischen Spielen interessierter Zocker die Dröhnung bei Mame gibt, bis der oftzitierte Arzt kommt und dann auf NINRETRO in alten Heften schmökert weil er auch was zu den Titeln lesen will kann ich verstehen, dass der Person das zu dünn vorkommen muss, was da an redaktionellem ... ähem ... Feinschliff in der VG drinstecken mag.
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Name: ShadowAngel    Beiträge: 813 28.11.2011 um 14:08:41 Uhr
Original von PatrickF27
Du hast natürlich vollkommen recht insofern ald dass man heute viel besser an Infos kommt als früher und von daher heute aus einer ganz anderen Position "kritisiert".

Kann das aber als Argument gelten?
Schließlich sollte man ja annehmen, das die Redakteure Experten auf diesem Gebiet sind, sich quasi 24/7 damit beschäftigen, Kontakte zu den Entwicklern und Unternehmen haben, sich fortlaufend weiterbilden, Informationen sammeln und eben einfach viel Ahnung von der Materie haben sollten.
Es ist ja schließlich nicht so, das erst im Zeitalter von Wikipedia Menschen daherkamen, die von einem Thema Ahnung hatten. Auch früher haben Experten durch Recherche und Informationssammlung (Historiker etwa) enorm viel Wissen angesammelt.

Und je mehr alte internationale Magazine (vor allem die britische Edge aber auch andere qualitative Magazine wie etwa Maximum) lese, bekomme ich den Eindruck, das ein Großteil der deutschen Redakteure eben sich kaum mit diesem Thema zu beschäftigen schien. Ich denke nicht, das die Video Games zu Unrecht auch hier sehr häufig im Kreuzfeuer der Kritik steht. Viele Artikel wirken schludrig hingeschmiert, viele Reviews wirken so, als wären sie schnell in der Kaffepause entstanden, fragwürdige Methoden wie "Reviews" von Betaversionen usw.

Original von PatrickF27
Seit Mitte der Neunziger ist das Genre komplexer geworden,diese Tatsache wurde im deutschsprachigen Raum aber kaum berücksichtigt und die Reviews blieben extrem an der Oberfläche.

Ich denke das liegt aber auch daran, das praktisch jede Nation andere Vorlieben hat. Als Beispiel nenne ich mal Wirtschaftssimulationen. In den 90ern konnte man vom Pizzarestaurant bis zur Reederei alles managen was ging, populär war dieses Genre aber ausschließlich im deutschsprachigen Raum. Fußballmanager sind hierzulande populär, in den USA dagegen kaum. In Deutschland will man Fußballmanager, wo der Fußball hinter der Würstchenbude und dem Privatleben steht, in England will man Fußballmanager wo der Fußball im Zentrum steht. Britische Fußballmanager wurden deshalb in deutschen Magazinen immer abgewatscht, weil "Sieht ja aus wie ne Tabellenkalkulation, ich kann keinen Fanshop bauen..."
Genauso ist es eben mit Shoot 'em Ups. Sind in Japan enorm populär, hierzulande eben weniger. Vielleicht liegt das auch daran, das es in Deutschland eben nie so eine Arcadeszene gab, wie etwa in den USA, Japan und anderen Ländern.

Hinzu kommt sicher auch die Grafikgeilheit ("sieht nicht nach 32 Bit aus" oder ähnliche Sätze, liest man hier sehr häufig bei den Scans) und eben das Denken, das 'altmodische' Spiele einfach nicht gut sein dürfen. Das gleiche geschah mit OutRun 2006 das gerade in deutschen PC Magazinen sehr schlecht wegkam ("Zu Oldschool" "Interessiert heute niemanden mehr") und Shoot 'em Ups, gerade wenn sie 2D waren, wirkten eben genauso 'angestaubt' wie 2D Versus Fighter nach Virtua Fighter oder Beat 'em Ups weil Streets of Rage & Co. ein Relikt der 16-Bit Zeit sind.
Gerade in den 90ern, sei es am PC (durch 3DFX und ihre Grafikkarten) oder im Konsolensektor gab es ein regelrechtes "Hauptsache 3D, hauptsache grafisch geil"-Denken und dieses wurde eben in erster Linie durch die Magazine angetrieben.
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Name: PatrickF27    Beiträge: 103 28.11.2011 um 09:39:55 Uhr
Original von Karsten
Welchen Redakteur außer Karels findest Du im Bezug auf gerade dieses Genre zumindest akzeptabel?

Tja, da muß man schon sehr weit in die Historie der dt. Videospiellandschaft zurückgehen und da komme ich dann zu Ottfried "Baller-Otti" Schmidt und Ulrich "Uli" Mühl zu seligen ASM-Zeiten. Bei den beiden (insbesondere bei Uli) habe ich mich gut aufgehoben gefühlt, weil hier technisches Verständnis und Liebe zum Genre zusammen gekommen sind. Dazu noch 'ne lockere Schreibe und das hat gepasst. Allerdings war das natürlich weit vor den Entwicklungen, die das Genre ab Mitte der Neunziger gemacht hat. Die Jungs standen total auf die Gradius- und Aleste-Reihe. Und natürlich die PCE-Obergranate Gunhed. Das hat geprägt 
Danke auf jeden Fall für den Tipp mit dem Podcast, den werde ich mir mal gemütlich in einer ruhigen Minute anhören. Die Lotek lese ich übrigens auch ganz gerne.
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Name: Karsten    Beiträge: 26 27.11.2011 um 23:28:32 Uhr
Also ich habe mir den MARS MATRIX Artikel gerade nochmal durchgelesen und so eine Riesenlust den Titel nochmal zu spielen obwohl ich mich noch an den bittersüßen Schmerz meiner letzten Session erinnern kann. Bullet-Gewitter ohne Ende, ein einsames Raumschiff auf Highscore-Kurs, taktische Variationen, kleine Erfolgserlebnisse und am Ende immer wieder Verzweiflung pur.

Trotzdem weckt der Importtest aus der VIDEO GAMES mein erneutes Interesse an dem Shooter. Spricht das für oder gegen den Autor? Ist das Spiel jetzt "gut" oder "schlecht"?

Die Lektüre der VIDEO GAMES schafft in meinen Augen genau die Motivation, die Karels als wesentliches Element für ein gelungenes Spielerlebnis im Test in den Mittelpunkt stellt. Einfach klasse ...
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Name: Epsilon Eagle    Beiträge: 175 27.11.2011 um 22:53:25 Uhr
Da die Diskussion hier recht interessant ist, wollte ich auch noch was dazu sagen. Prinzipiell finde ich, sollte man was die Recherche(-qualität) angeht sicherlich gewisse Mindestansprüche stellen dürfen. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, wie häufig auch heute noch - im hochgelobten Informationszeitalter - Journalisten  schlecht schreiben oder recherchieren. Weiterhin bleibt es auch immer eine Frage der Auswahl, was man an Information in einen Artikel steckt, denn sicherlich ist den Jungs und Mädels eher zuviel Text im Kopf rumgeschwirrt als zu wenig. Deswegen bitte ich da mit Herrn Karels und Co. um etwas Nachsicht!
Was ich dagegen weit weniger nachsichtig betrachte, ist schlechte - weil zu wenig tiefgründige - Analyse eines Spiels selber und da gibt es "hervorragende" Beispiele in Hülle und Fülle und zwar magazinübergreifend. Mir zum Beispiel ist Christian Daxer (VG) auf den Keks gegangen, der nicht selten ungeniert zugab ein Spiel abzuwerten, nur weil es nicht old-school oder zu old-school oder eben einfach nicht Final Fantasy IV ist(sein Alltime-Favorite, jaja) und sich dabei an Schwachpunkten hochzog, die nur deshalb als solche angeführt wurden, weil er (Daxer) nicht gut genug hingeschaut hatte (siehe z.B. Test von Final Fantasy VIII oder Saga Frontier 2). Schlecht also, wenn sich ein Leser da für oder gegen einen bestimmten Spieletitel entscheidet, weil er auf die Meinung/den Bericht eines Redakteurs setzt, der unzureichend testet und lieber mault. Sicherlich kennt jeder von uns auch den umgekehrten Fall, in dem Schwachstellen einfach "übersehen" wurden.
Kurzum: Die Reflexion von Videospielen in diesem Forum finde ich klasse und ich hoffe das bleibt weiterhin so, aber Hintergrundwissen  ist nicht alles, zumindest nicht in der Tätigkeit als Spieletester!
1x editiert. Zuletzt am 27.11.2011 um 22:54:56 Uhr Zitieren

Name: Riemann80    Beiträge: 171 27.11.2011 um 15:15:21 Uhr
Zur Recherche: Auch unter Berücksichtigung, daß man in den früher i.A. nicht so leicht an umfassende Informationen herankam wie heute, fasse ich mir manchmal auch bei Herrn Karels an den Kopf. Dafür, daß er sich Automaten auskennt, hatte er anscheinend in 4 Jahren nicht mitbekommen, daß Final Fight ursprünglich ein Arcade-Automat war, um ein Beispiel zu nennen.

Edit:
Habe das Spiel seit gestern und eben mal getestet. Ein gewisser Einfluß des Spiels auf NG:Dev.Teams "Fast Striker" läßt sich nicht leugnen.
1x editiert. Zuletzt am 27.11.2011 um 16:51:05 Uhr Zitieren

Name: Karsten    Beiträge: 26 27.11.2011 um 13:12:11 Uhr
Super Punkt! Die Oberflächlichkeit bei SHMUP-Reviews im Allgemeinen ist echt eine sehr traurige Angelegenheit. " Viel zu schnell durchgespielt" usw. das finde ich auch echt bescheiden.

Welchen Redakteur außer Karels findest Du im Bezug auf gerade dieses Genre zumindest akzeptabel?

Ich persönlich kann Dir an dieser Stelle den Österreicher Andranik Ghalustians ans Herz legen der u.a. für die LOTEK64 schreibt.

Er betreibt mit Andreas Dobersberger die Seite BILDSCHIRMSPRÜNGE.

Hier mal ein Link zu deren SHMUP Podcast.

http://www.bildschirmspruenge.net/bssp-1-shmups/

Mir hat der SEHR gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass Du ebenfalls Deine Freude daran haben könntest.

Schönen Sonntag!
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Name: PatrickF27    Beiträge: 103 27.11.2011 um 12:28:37 Uhr
Du hast natürlich vollkommen recht insofern ald dass man heute viel besser an Infos kommt als früher und von daher heute aus einer ganz anderen Position "kritisiert". Trotzdem ist es einfach schade,daß Videospiel Magazine -und da natürlich nicht nur die VG- oft einfach aus dem Bauch geschrieben haben ohne die notwendige Recherche, ich denke das gibt es in der Form im Bereich der Bücher- oder Filmrezensionen nicht so. Warum ich gerade hier und beim Gigawing-Review stänker? Weil Shmups einfach mein Lieblingsgenre ist und weil durch Reviews wie diese imho das Genre viel an Credibility verloren hat. Seit Mitte der Neunziger ist das Genre komplexer geworden,diese Tatsache wurde im deutschsprachigen Raum aber kaum berücksichtigt und die Reviews blieben extrem an der Oberfläche.Das Genre verschwand in der Niche und kommt erst heute wieder langsam in Richtung Mainstream wo es bis Anfang der Neunziger war. Ansonsten : Ich und Profi, nein einfach nur ein interessierter Zocker seit 30 Jahren.
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Name: Karsten    Beiträge: 26 27.11.2011 um 12:14:52 Uhr
Natürlich tauchen Jahre später durch Profis wie Dich Fehler in der Recherche auf. Gar keine Frage. Ich finde es auch gut, wenn auf einer Internetseite wie dieser in den Kommentaren darauf hingewiesen wird.

Was ich nicht so gut finde ist wenn inhaltliche Fehler herbeigeredet werden, um sich selbst zu profilieren. In der VIDEO GAMES steckt wie in NINRETRO auch eine Wahnsinnsarbeit und das Herzblut aller Beteiligten. Als Printmedium stand die VG zusätzlich unter enormem Zeitdruck. Das muss in angemessener Art und Weise berücksichtigt werden!

Ich finde es wichtig, dass interessierte Menschen beim Besuch von NINRETRO nicht den Eindruck gewinnen, dass die Redaktion VG nur "Kappes" und schlampige Recherche zu stande gebracht habe. Das Gegenteil ist der Fall.

Meines Erachtens war das traurige Ende des Magazins der Punkt, der in der Spiele-Printbranche das "davor" von dem "danach" trennt. Deshalb bestehe ich als Leser von NINRETRO aus (zugegenermaßen rein persönlichen Gründen) auf Respekt vor der geleisteten Arbeit.

Aber gerade weil ich die VG so gerne gelesen habe finde ich es auch sehr gut, auf NINRETRO mit fachkundigen Leuten wie Dir über deren Inhalte diskutieren zu können, Patrick. Ich glaube, dass Du das (als Kommentarschreiber) verstehen kannst.
1x editiert. Zuletzt am 27.11.2011 um 12:16:19 Uhr Zitieren

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